Freitag, 23. September 2016

{Geschenketipps} Nur noch 3 Monate...

Habt ihr mal in den Kalender geschaut? Heute haben wir den 29.9, das heißt in exakt 3 Monaten bricht in vielen deutschen Haushalten völlige Panik aus, weil noch Weihnachtsgeschenke fehlen. Noch 3 Monate und dann ist schon wieder Weihnachten. Wo ist das Jahr nur geblieben? Habt ihr auch das Gefühl, die Zeit rast schneller als früher?

Nun verrate ich euch heute etwas, wofür mich einige bewundern und andere wahrscheinlich hassen werden:

Ich bin fertig!

Ja, richtig gelesen! Ich bin fertig! Ich habe schon alle Weihnachtsgeschenke für dieses Jahr zusammen, bzw. hatte ich dieses Jahr einfach eine tolle Geschenkidee mit der ich in handumdrehn alle Geschenke abgearbeitet habe. Was das ist, kann ich leider nicht verraten, da einige Familienmitglieder hier mitlesen ;-)

Wer sich rechtzeitig Gedanken macht, kann der Weihnachtszeit ganz entspannt entgegenfiebern. Ich habe mir dieses Jahr übrigens eine Liste angefertigt und immer, wenn mir eine Geschenkidee für jemanden kam (und wer übers Jahr seinen Lieben gut zuhört, wird auch einige Geschenkideen haben), habe ich es aufgeschrieben. Sonst vergesse ich die Ideen wieder und wenn man sie braucht, fallen sie einem nicht ein. Dank der Liste muss man am Ende das Jahres nur noch shoppen.

Wer allerdings schon Probleme mit der Geschenkideefindung hat, sollte mal bei Design3000* stöbern. Dort gibt es unglaublich viele, witzige, kleine Geschenkideen. Da wird sicher jeder fündig. Ich habe dort selber auch schon viele Geschenke in den letzten Jahren gekauft. Zum Beispiel habe ich unseren Vätern jeweils ein personalisiertes Bierglas* anfertigen lassen und passend dazu ein paar ausgefallene Flaschen Bier verschenkt. Auch diese witzige Tasse* habe ich schon verschenkt.

Ihr seid auch auf der Suche nach ein paar Geschenken? Dann habe ich heute in Kooperation mit Design3000 eine Auswahl an kleinen Geschenken* für euch zusammengestellt.


1. Für Genießer
Ihr wollt jemanden beschenken, der gerne mal eine gute Flasche Wein genießt? Dann liegt es natürlich Nahe ein gutes Tröpfchen zu verschenken. Wie wäre es mit diesem Riesling* oder diesem Merlot* vom Weingut Emil Bauer & Söhne. Diese Weine überzeugen nicht nur mit einem guten Geschmack, sondern auch noch mit einem coolen Etikett.

2. Für Coole
Diese Eiswürfelform* im knuffigen Bärendesign macht 10 Eiswüfel und sorgt dafür, dass der Beschenkte garantiert einen kühlen Kopf bewahrt.

3. Für die Liebsten
Jemanden zu sagen, dass man ihn liebt ist doch wohl das schönste Geschenk. Wieso nichtmal in Form so einer hübschen Tasse* für das Büro?

4. Für Selbermacher
Zu Weihnachten gibt es immer viel zu viele Plätzchen, Stollen und Co. Oft kann keiner sie mehr sehen und daher kommt eine Kiste voller selbstgebackener Kekse zu Weihnachten auch nicht immer gut an. Wieso also nicht einfach mal eine Backmischung leckeres Weihnachtsbrot* verschenken, dann kann man selber entscheiden, wann man wieder Lust auf Weihnachtleckereien hat.

5. Für Teeliebhaber
Ich habe viele Freundinnen, die gerne mal eine gute Tasse Tee trinken. Ein ideales Geschenk für diese Teeliebhaber ist ein edles Teeglas mit integriertem Filter*. Passend dazu kann man noch eine wunderschöne Teeblume* verschenken. Diese kunstvoll geschnürten Teeblätter sind ein wahres Erlebnis, wenn sie im heißen Wasser erblühen.

6. Für Künstler
Ihr kennt jemanden der gerne kocht und auf kleine Designerstücke steht. Wie wäre es mit diesem Dekoschriftzug* als Geschenk? Kommt garantiert gut an und gibts sogar in verschiedenen Farben.

Seid ihr denn schon im Geschenkefieber oder denkt ihr daran noch lange nicht? Seid ihr eher die durchgeplanten oder die Chaoten, die am Weihnachtstag noch schnell Geschenke kaufen?

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal im Geschenkefieber ;-)

*Kooperation Design3000

Montag, 12. September 2016

{Gewinnspiel} Der Bento-Trend mit den Mini-Kuchen von Dr. Oetker

Vor ein paar Wochen hatte ich eine Mail von Dr. Oekter* im Postfach. Dr. Oetker will den Bento-Trend nach Deutschland holen und hat mich gefragt, ob ich denn eine Bento-Box mit den leckeren kleinen Marzipankuchen* kreiieren könnte. Ich liebe ja Marzipankuchen (vor allem den großen von Dr. Oetker mit der Schokoladenglasur) und deshalb habe ich nicht lange überlegt und gerne zugesagt.


Doch was ist eigentlich Bento? Das Bento (eigentlich Bentō) ist eine in Japan bekannte Form Speisen zu präsentieren, bei der in einer speziellen Lunchbox verschiedene Leckereien durch Trennwände voneinander getrennt sind. Im asiatischen Raum sind die Boxen natürlich oft mit Reisspezialitäten bestückt. Hier bei uns sind diese Lunchboxen mittlerweile auch Trend, aber werden eher mit Schnittchen, Obst und Co. gefüllt.

Wie einige von euch vielleicht wissen, bin ich im Leben 1.0 Lehrerin und lerne dadurch nicht nur viele Kinder kennen sondern sehe auch täglich viele verschiedene Lunchboxen. In den Brotdosen der Kinder habe ich schon erschreckende Dinge gesehen. Von Toast mit Ketchup, über Billig-Burger vom Vorabend oder eine Tüte vom Bäcker bis hin zu Brotdosen, die voller Süßigkeiten und süßen Puddings sind. 

Kinder brauchen vernünftiges Essen, um in der Schule fit zu sein! 

Dafür muss man sich nicht un Unkosten stürzen, denn ich weiß genau, dass nicht alle Eltern die Möglichkeit haben die besten, auserlesensten Bio-Produkte zu kaufen. Aber eine gute Mischung aus einem ordentlichen Brot, Obst, Gemüse und was zu Naschen ist auch mit einem kleinen Geldbeutel möglich. 

Aus diesem Grund widme ich meine Bento-Box heute den Schulkindern, die jeden Tag so viel lernen und daher ein gutes Pausenbrot verdient haben.


In meiner Bento-Box befindet sich ein leckeres Käsebrot. Vollkornbrot hält lange satt und dank des Salats schmeckt die Stulle auch nach ein paar Stunden noch schön frisch.

Die Bento-Box von Mobento* ist nicht nur stabil und sieht dank der peppigen Farbe chic aus, sondern bietet dank der 2 Ebenen und des Trennstegs auch genug Platz für viele gesunde Leckereien.


Im oberen Teil meiner Box findet man ein paar Weintrauben und kleine Käsemonster. Für die Monster habe ich einfach die Wachsummantelung mit einem scharfen Messer eingeschnitten. 

In der anderen Hälfte befindet sich eine kleine Tigerraupe, die ich aus den kleinen Dr. Oetker Marzipankuchen* gezaubert habe. Die Raupe bettet sich in einem Meer aus frischen Himbeeren. Das Gesicht der Raupe habe ich mit etwas Nuss-Nougat-Creme gemacht.

So eine Lunchbox verführt zum Naschen und kommt garantiert leer wieder zurück.

 Gewinnspiel

Du willst auch deine Lunchbox aufpeppen und demnächst mit so einer schönen Lunchbox im Büro oder der Schule beeindrucken? Du willst auch die leckeren Mini-Rührkuchen von Dr. Oetker vernaschen?


Dann habe ich eine Überraschung für dich! Gewinne 1 von 5 Dr. Oetker Bento-Sets bestehend aus einer Mobento-Box in Rot und fünf Packungen Dr. Oetker kleiner Rührkuchen in den Sorten Mamorkuchen, Zitronenkuchen, Marzipankuchen (2x) und Schokokuchen.

Was müsst ihr dafür tun?

Zeigt mir eure Lunchbox! Was nehmt ihr mit ins Büro, die Uni oder in die Schule? Schickt mir bis zum 24.09.2016 ein Bild von eurer gefüllten Brotdose, der Tüte vom Bäcker oder was ihr sonst so mitnehmt. Das Bild sendet ihr mir bitte gemeinsam mit eurem Namen und eurer Adresse per Mail an kuechengefluester@gmx.de oder als Facebooknachricht. Nach Teilnahmeschluss werde ich alle Bilder in einem Beitrag präsentieren und die Gewinner bekannt geben, die per Zufall ermittelt werden.

Teilnahmebedingungen:

* Gewinne werden ausschließlich innerhalb Deutschlands versendet

* Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

* Teilnahmeberechtigt sind Personen ab dem 18. Lebensjahr.

* Alle Gewinne wurden mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt und können nicht bar ausgezahlt werden


* Die Gewinner werden nach dem Zufallsprinzip ermittelt 

Ich bin gespannt auf eure Lunchboxen! 

Ich wünsche euch noch eine wunderbare Woche.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Ich bin dann mal kurz in der Küche ;-)

*Kooperation Dr. Oetker
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Freitag, 9. September 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Der letzte Beitrag

Im März 2012 erschien der erste Beitrag für die Frauenzeitschrift LISA unter dem Titel "Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens". Seit diesem Zeitpunkt berichtete ich einmal in der Woche über süße Rezepte. Insgesamt sind so über 200 Rezepte zusammengekommen. Heute werde ich vorerst den letzten Beitrag als LISA Küchenflüsterin verfassen, da das Leben 1.0 momentan meine Aufmerksamkeit benötigt und ich nicht mehr genügend Zeit für diese süßen Beiträge finde. 

Aus diesem Grund möchte ich heute nochmal die Gelegenheit nutzen und euch nochmal ein paar ganz besondere Beiträge zeigen bzw. euch erinnern. Um zu den entsprechenden Beiträgen und Rezepten zu gelangen, müsst ihr einfach auf die kursiv geschriebenen Rezepttitel klicken.

Das erste Rezept

Im allerersten LISA-Beitrag habe ich euch die Erdbeer-Schokoladen-Torte mit Grenadinesahne präsentiert, die Teil meiner ersten Candy Bar war.


Die Torte besteht aus saftigen Schokoladenböden, die mit Grenadinesahne und frischen Erdbeeren gefüllt sind. Lecker!

Eure 3 Lieblingsrezepte

Es gibt Rezepte, die sind zu euren Lieblingen geworden. Diese Beiträge wurden besonders oft angeklickt und nachgebacken. Oft kann ich nicht voraussagen, welches Rezept ein Hit wird und welches nicht. Oft war ich überrascht, welche Rezepte bei euch besonders beliebt waren.

Der absolute Renner war der Mohn-Quark-Kuchen mit Zwetschgen und Zimtstreuseln. Ich hätte nie gedacht, dass das euer Lieblingsrezept wird, aber für diesen Kuchen habe ich unglaublich viele Komplimente bekommen.


Auch total beliebt war bei euch der Schoko Kirsch Guglhupf mit der perfekten Schokoglasur. Viele von euch waren total begeistert von der perfekten Schokoglasurhaube, die man ganz einfach nachzaubern kann.


Die Kombination aus Nougat, Nüssen und Schokolade ist einfach unglaublich verführerisch, deshalb waren die kleinen leckeren Puchheimer Törtchen wahrscheinlich auch so beliebt bei euch. Auch sie gehören in die Top 3 der beliebtesten Rezepte.


Welches Rezept war denn euer Liebling?

Der informativste Beitrag

Die meisten Infos gabs vor Kurzem im Beitrag über die verschiedenen Teigarten. Ich habe euch erklärt, welche Grundrezepte für Mürbeteig, Blätterteig und Co. ich gerne verwende, wie ich sie haltbar mache und welche Kuchen man aus diesen Teigen zaubern kann.


Meine Lieblinge

Ich habe alle der über 200 Rezepte selber zubereitet und vor allem auch probiert, deshalb möchte ich euch noch meine Lieblingsrezepte vorstellen.

Einer meiner Lieblingskuchen ist die Tarte Tatin, die so unglaublich knusprig und fruchtig schmeckt. Mit selbstgemachter Vanillesoße ist diese Tarte einfach ein Träumchen.


Mein zweites Lieblingsrezept ist der Mohnkuchen mit Birnen. Den habe ich mittlerweise schon öfter nachgebacken, allerdings ohne Birnen und Sahne, dafür mit einem Mürbeteiggitter. So schmeckt der Kuchen wie vom Bäcker. Ich liebe Mohnkuchen!


Mein letzter Liebling sind die Florentiner Törtchen. Florentiner sind eigentlich klassische Weihnachtskekse. Hier kommen sie als Törtchen daher und schmecken definitiv nicht nur in der kalten Jahreszeit.



Somit endet meine Ära als Küchenflüsterin. Zurück lasse ich, wie ihr sehen könnt, viele leckere Rezepte. Welches der Rezepte war denn euer Favorit?

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende.

Wir sehen uns vorerst nicht mehr unter dem Motto:


Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

Freitag, 2. September 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Himbeer-Streusel-Taler mit Limettenglasur

Heute habe ich euch ein ganz besonderes Rezept mitgebracht, welches mich nicht nur überrascht und total begeistert hat, sondern für mich auch noch eine absolute Premiere war.

Auf den ersten Blick sehen diese Himbeer-Streusel-Taler zwar super lecker aus, aber nicht nach etwas Besonderem. Doch die Herstellung ist was ganz besonderes, denn die Taler bestehen aus einem Zwillingsteig. Zwillingsteig? Kennt ihr nicht? Habe ich vorher auch noch nieeee gehört und das soll was heißen, denn ich lese wirklich viel zum Thema Backen und auch in meinen knapp 150 Koch- und Backbüchern (ja ich gebe zu ich bin süchtig) habe ich noch nie davon gelesen.


Was hat es nun also mit diesem Teig auf sich? Es ist eine Mischung aus Hefeteig und Mürbeteig. Beide Teige werden seperat zubereitet und zum Schluss verknetet. Der Zwillingsteig ist dadurch super saftig und geht schön auf. Selbst nach 2 Tagen sind die Taler noch schön frisch. Hefeteig alleine wäre schon am nächsten Tag sehr trocken. Insgesamt ist es zwar viel Aufwand 3 Teige für diese leckeren Taler zuzubereiten, aber es lohnt sich allemal.  

Auf dem Zwillingsteig betten sich frische Himbeeren, knackige Streusel und ein süßer Limettenguss. Lecker!

Hier kommt das aufwendige, aber lohnenswerte Rezept: 

Himbeer-Streusel-Taler mit Limettenglasur
(für etwa 16-18 Stück)

Für den Hefeteig
300g Mehl
50g Zucker
125ml lauwarme Milch
1 Würfel Hefe
40g weiche Butter
1Ei

Für den Mürbeteig
250g Mehl
160g kalte Butter
80g Puderzucker
1 Eigelb

Für den Streuelteig
350g Mehl
250g kalte Butter
250g Zucker

Außerdem 
etwa 200g Himbeeren
Puderzucker
Limettensaft

Für den Hefeteig Mehl und Zucker mischen. In eine Schüssel Milch, Hefe und 3-4El der Mehl-Zucker-Mischung verrühren und diesen Vorteig 10-15 Minuten gehen lassen, bis er Blasen wirft. Anschließend den Vorteig mit der restlichen Mehl-Zucker-Mischung, der Butter und dem Ei mindestens 5 Miuten zu einem Hefeteig verkneten. Den Teig anschließend abgedeckt 1h an einem warmen Ort gehen lassen. 

Hefeteige verarbeite ich grundsätzlich immer in meiner Küchenmaschine, da solche "schweren" Teige kräftig geknetet werden müssen. Die Küchenmaschine nimmt mir dabei die Arbeit ab. Ich verwende mittlerweile die Kennwood kMix*. 

Für den Mürbeteig Mehl, Butter, Puderzucker und Ei verkneten. Den Teig im Kühlschrank 30 Minuten kalt stellen. 

Für die Streusel Mehl, Butter und Zucker zu einem krümligen Teig verkneten. 

Nun den Hefeteig mit dem Mürbeteig gut verkneten. Anschließend portionsweise kleine Taler aus dem Teig formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Fladen nun mit den frischen Himbeeren und ordentlich Streuseln belegen.

Die Taler bei 200°C etwa 20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. 

Aus Puderzucker und einem Spritzer Limettensaft eine Glasur anrühren und die Streusel-Taler nach dem Auskühlen damit glasieren.


Kleiner Tipp: Sollten Streusel übrig bleiben, weil ihr nicht so viele braucht, dann friert den rohen Teig einfach ein. So braucht ihr beim nächsten Mal nur noch zwei Teige zubereiten ;-)

Ich bin absolut begeistert von diesem Teig und werde nun öfter Streusel-Taler zubereiten und sie mit allerlei Leckereien belegen. Wie wäre es mit Mohn-Streusel-Talern? Blaubeer-Streusel-Talern? Pudding-Streusel-Talern? Man kann die Taler nach Herzenslust mit Obst oder anderen süßen Dingen belegen.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)


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Freitag, 26. August 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Käse-Sahne-Torte mit Mango

Wenn es im Hochsommer so warm draußen ist, hat man eingentlich nicht wirklich Lust auf einen schweren Käsekuchen oder eine üppige Schwarzwälder Kirschtorte. Will man aber trotzdem etwas leckeres zum Kaffee servieren, sollte es etwas Frisches sein, nicht zu süß und am besten frisch aus dem Kühlschrank.


Da bietet sich wunderbar eine Käse-Sahne-Torte an. Da sich zwischen zwei dünnen Biskuitböden eine dicke Schicht kühle Quarkcreme mit frischen Früchten befindet, ist sie eine perfekte Sommertorte. Klassischerweise wird diese Torte häufig mit Pfirsichen zubereitet. Ich habe mich aber für süße, frische Mangos entschieden. So passt die Torte perfekt in den Sommer.


Entdeckt habe ich die Käse-Sahne-Torte im Buch "Lust auf Backen"* von Hannes Weber. Sein Rezept war mir mit einem extra Mürbeteig aber zu aufwendig (im Sommer möchte man ja nicht stundenlang in der Küche stehen), deshalb habe ich das Originalrezept abgewandelt und es vereifacht, damit man schnell wieder an der schönen, frischen Lust ist.

Damit sowohl der Biskuit, als auch die Quarkmasse schön luftig wird, nutze ich meine Kennwood kMix Küchenmaschine* mit dem großen Schneebesenaufsatz. Der große Schneebesen wirbelt besonders viel Luft unter den Teig, sodass der Biskuit schön soft wird. 

Käse-Sahne-Torte mit Mango
(für eine 26er Torte)

Für den Biskuit
3 Eier
75g Zucker
1 Prise Salz
50g Mehl
50g Speisestärke
1Tl Backpulver

Für die Füllung
8 Blatt Gelatine
2 Mangos
500g Quark
400g Sahne
150g Puderzucker

Für den Biskuit Eier trennen. Die Eiweiße steif schlagen und am Ende Zucker und Salz einrieseln lassen. Nun nacheinander die Eigelbe unterrühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen, auf die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben. Den Biskuitteig in eine gefettete 26er Springform füllen und bei 150°C Umluft etwa 30 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Für die Füllung die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Mangos schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.

Die Sahne steif schlagen und mit Quark und Puderzucker verrühren. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in einem Topf auflösen und anschließend vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. 1El der Quarkmasse zur flüssigen Gelatine geben und gut unterrühren, nun die Gelatine in die restliche Quarkmasse rühren. Zum Schluss die Mangos unterheben.

Den ausgekühlten Biskuit einmal waagerecht aufschneiden. Einen Biskuitboden auf einen Tortenteller legen und mit einem Tortenring* umstellen. Die Quark-Mango-Masse darauf verteilen und mit dem zweiten Biskuitboden bedecken. Die Torte muss nun über Nacht (mindestens 12h) im Kühlschrank durchziehen, damit die Masse fest wird.


Ich habe die Torte zu einem Geburtstag mitgebracht, der im Garten gefeiert wurde, wie man unschwer an diesem bunten Bild erkennen kann. Die Gäste lobten die leckere, frische Torte. 

Natürlich kann man die Torte auch mit anderen Früchten, z.B. Pfirsichen oder Mandarinen (aus der Dose) wunderbar herstellen.

Mit diesem Rezept wünsche ich euch ein schönes, sommerliches Wochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Dienstag, 23. August 2016

{Lass uns waffeln} Waffeln ohne Butter

Wisst ihr, was das tolle an Waffeln ist? Sie sind nicht nur schnell gemacht und schmecken unglaublich lecker, sondern sie sind so wandelbar, dass man sie ohne Probleme mal ohne Eier oder ohne Butter oder ohne Milch zubereiten kann. Das ist enorm praktisch, wenn man mal eine Komponente nicht im Hause hat und Sonntags Waffelhunger bekommt. 

So erging es mir Letztens: Hunger auf Waffeln, aber keine Butter im Haus. Kein Problem, denn es gibt auch Waffelrezepte ohne Butter oder Waffelrezepte in denen die Butter durch Öl ersetzt wird. Ich habe mich für ein Rezept ohne Butter und ohne Öl entschieden. In null Komma nichts war der Teig fertig und es duftete nach Waffeln. Netter Nebeneffekt: durch das fehlende Fett sind die Waffeln etwas kalorienärmer. Man könnte sie fast als "gesund" bezeichnen ;-) 


Bei mir gabs zu den Waffeln frische Vanillesahne aus dem iSi Sahnebereiter*, Heidelbeermarmelade und frische Heidelbeeren. Lecker! 

Für die Vanillesahne gebe ich einfach nur Sahne und etwas Vanillesirup in den Sahnebereiter und verwandle diese durch eine N2O Kapsel in leckere, luftige Vanillesahne.

Ausgebacken habe ich die Waffeln wie immer in meiner Waffelgöttin, dem
KitchenAid Artisan Waffeleisen*.

Waffeln ohne Butter
(für 2-3 große Waffeln) 

250ml Milch
2 Eier
50g Zucker
1 Prise Salz
180g Mehl
1Tl Backpulver

Alle Zutaten zu einem Waffelteig verrühren.

Das Waffeleisen vorheizen und für eine Waffel etwa 1/3 des Teiges auf die Backfläche geben. Das KitchenAid Waffeleisen muss nicht vorher gefettet werden. Die Waffeln etwa 4 Minuten backen.

Hinweis: Die Mengenangaben und Backzeiten beziehen sich auf das KitchenAid Waffeleisen. Backt man den Teig in einem herkömmlichen Waffeleisen erhält man etwa 4-6 Waffeln (je nach Größe des Waffeleisens) und muss diese jeweils etwa 2 Minuten backen.


Den Waffeln merkt man die fehlende Butter gar nicht an. Sie sind wunderbar knusprig geworden. 

Mit diesem leckeren Rezept wünsche ich euch eine wunderbare!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

*Kooperation KitchenAid

Freitag, 19. August 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Nektarinen-Blaubeer-Kuchen mit Streuseln

Über 1000 Posts habe ich mittlerweile veröffentlicht. Da könnte man fast auf die Idee kommen, dass ich schon fast alles im Bereich Kuchen und Torten gebacken habe. Premieren sind da wirklich selten geworden, denn fast jede Frucht oder Geschmackskombination habe ich schonmal in einem Rezept ausprobiert.

Doch heute habe ich nach sehr langer Zeit mal wieder eine Premiere für euch, denn ich musste feststellen, dass ich noch kein einzigen Kuchen mit Nektarinen gebacken habe. Es wird dringend Zeit dies nachzuholen, deshalb habe gibt es heute einen leckeren Nektarinen-Blaubeer-Kuchen mit Streuseln für euch.


Nektarinen sind tolle Früchte, die mir jedes Jahr neben Pfirsichen, Melone, Aprikosen und diversen Beeren den Sommer versüßen. Von Juni bis September bekommt man die saftigen Sommerfrüchte im Supermarkt. Frisch schmecken die Nektarinen natürlich am besten, aber in so einem leckeren Kuchen sind sie auch nicht zu verachten.


Hier kommt das einfache Rezept:


Nektarinen-Blaubeer-Kuchen mit Streuseln
(für eine 26er Backform)

Für den Teig
250g weiche Butter
200g Zucker
4 Eier
Prise Salz
1/2 Tl Vanillepulver*
360g Mehl
2Tl Backpulver 

Für den Belag
3 Nektarinen
etwa 150g Blaubeeren (frisch oder TK)

Für die Streusel 
70g Mehl
60g kalte Butter
60g Zucker
Prise
Vanillepulver*

Für den Teig Butter und Zucker gut verrühren. Anschließend die Eier einzeln unterrühren. Salz, Vanillepulver, Mehl und Backpulver mischen und nach und nach unterheben, bis ein homogener Teig entstanden ist. Eine Kuchenform (Durchmesser 26cm) fetten und den Teig einfüllen. Ich habe den Kuchen in dieser Le Creuset Obstkuchenform* gebacken.

Die Nektarinen waschen, den Kern entfernen und in Spalten schneiden. Die Nektarinenspalten auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Die Blaubeeren ebenfalls auf dem Kuchen verteilen.
 
Alle Streuselzutaten vermischen und verkneten, sodass ein krümeliger Teig entsteht. Die Streusel ebenfalls auf dem Kuchen verteilen. Ich bereite die Streusel schnell und einfach mit meiner Kennwood kMix* mit dem K-Haken zu.
 
Kleiner Tipp: Ich mache immer gleich die doppelte Menge Streusel und friere den Rest ein. So hat man für den nächsten Kuchen gleich ein paar Streusel parat oder man zaubert daraus schnell mal einen Fruchtcrumble.

Den Kuchen bei 180°C etwa 45-50 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

 
Zum Kuchen passt wunderbar ein Klecks Vanillesahne aus dem iSi Sahnebereiter*. Für die Vanillesahne gebe ich einfach nur Sahne und etwas Vanillesirup in den Sahnebereiter und verwandle diese durch eine N2O Kapsel in leckere, luftige Vanillesahne.

Ihr wollt weitere Nektarinen-Rezepte? Dann probiert doch mal diese gebackenen Nektarinen mit Mascarpone oder wie wäre es mit einer Nektarinen-Brombeer-Clafoutis?
Ich wünsche euch ein wunderbares Sommerwochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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Dienstag, 16. August 2016

{Drinks&Co.} Affengeile Drinks

Heute habe ich einen echten Spirituosen-Geheimtipp für euch: Affengeil Rumlikör*. Der Affenngeil Rumlikör ist gar nicht so bekannt, da es ihn nicht so einfach im Supermarkt zu kaufen gibt, sondern nur in ausgewählten Onlineshops.  



Er wird in der grimm spirit Manufaktur in München hergestellt und abgefüllt und überzeugt durch einen ganz besonderen Geschmack. Affengeil ist ein Mix aus jamaikanischem Rum, spanischem Pedro Ximenez Sherry und pfälzischem Rotwein mit einer saftigen Portion Pinot Noir. Dazu gesellen sich noch Orangenschale und -blüten, indischer Tellicherry-Pfeffer, Hopfenblüten, Zimt, madagassische Bourbon-Vanille, Zimtblüten, Kardamom und Lavendel. Fertig ist eine ganz besondere Geschmackskombination. Alle Zutaten des Rum-Likörs sind handverlesen, direkt aus den Ursprungsländern, fair gehandelt und mit Liebe vermixt. Dementsprechend hat der Likör auch seinen Preis (das haben gute Spirituosen aber immer).

Ich habe den Likör in einer Cocktailbar kennengelernt und mich sofort verliebt. Auch das Flaschendesign ist der Kracher und somit wird dieser Likör zu einem Highlight in der Hausbar.


Ich trinke den Affengeil Rumlikör am liebsten in einem sogenannten „Monkey Pie“. In diesem Cocktail wird der Affengeil mit Rum, Apfelsaft und Apple Pie Sirup* kombiniert. Diese Geschmackskombination schmeckt nicht nur im Winter, sondern erfrischt auch im Sommer. Apfelkuchen geht doch immer, oder?

Das Rezept für diesen unglaublich leckeren Cocktail bekommt ihr natürlich auch. 

Monkey Pie

3cl brauner Rum
2cl Affengeil Rum-Likör
1cl Limettensaft
2cl Apple Pie Sirup*
8-10cl naturtrüber Apfelsaft (nach Geschmack)

Affengeil zusammen mit braunem Rum in einen Shaker mit Eiswürfeln geben. Limettensaft und Apple-Pie-Sirup hinzufügen, mit naturtrübem Apfelsaft auffüllen und kräftig schütteln. Auf Eiswürfel in vorgekühlte Gläser abseihen. Wer mag kann den Drink mit einer Zimtstange oder ein paar Limettenschnitzen dekorieren.


Auf der Homepage vom Affengeil Rumlikör* findet ihr übrigens noch weitere Rezepte und Informationen mit dem leckeren Tröpfchen.

Mit diesem kühlen Drink wünsche ich euch noch ein wunderbares Sommerwochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 {Drinks&Co.} 

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Freitag, 12. August 2016

Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens: Zitronentarte

Zitronentarte steht wirklich schon ewig auf meiner imaginären To-Bake-Liste. Zum ersten Mal gegessen habe ich sie in Straßburg in Frankreich und war sofort hin und weg vom Geschmack. Eine zitronige, cremige Füllung auf einem knackigen Mürbeteig, die sich unter einer luftigen Baisermasse versteckt. Himmlisch! 

Anschließend habe ich die Tarte nochmal in Brüssel gegessen und wieder wurde ich daran erinnert, dass ich unbedingt mal Zitronentarte backen muss. Doch es verging ein weiteres Jahr ohne Tarte. 

Letztens habe ich bei der Geburtstagsfeier einer lieben Freundin Zitronentarte serviert bekommen und das war der letzte Anstoß den ich brauchte, um sie endlich nachzubacken. 

Hier ist sie also endlich: Zitronentarte.


Das Rezept für die Tarte habe ich in dem wunderbaren Buch "Lieblingsdesserts" von Janneke Philippi* gefunden, welches ich euch HIER bereits ausführlich vorgestellt habe. 


Die Tarte ist durch die Herstellung der Füllung und der Baiserhaube zwar etwas aufwendiger, aber die Arbeit lohnt sich! Probiert es aus.

Zitronentarte mit Baiserhaube
(für eine 24er Tarte)

Für den Mürbeteig
200g Mehl
100g weiche Butter
75g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Zitronenfüllung
2 Bio Zitronen
175g Zucker
150ml Sahne
4 Eier

 Für die Baiserhaube
3 Eiweiß
Prise Salz
75g Puderzucker

Für den Mürbeteig alle Zutaten miteinander verkneten, bis ein Teig entstanden ist. Den Teig ausrollen und eine Tarteform (Durchmesser 24cm) damit auskleiden. Ich benutze diese Tarteform mit Hebeboden*.

Den Teigboden mit einem Blatt Backpapier abdecken, Bohnen oder Reis darauf verteilen und den Boden im Backofen bei 180°C etwa 15 Minuten blind backen. Das Backpapier anschließend entfernen und den Boden weitere 5 Minuten hellbraun backen.   
Für die Zitronenfüllung die Zitronen waschen, trocknen, die Schale abreiben und die Zitronen auspressen. Zitronensaft, -abrieb, Zucker, Sahne und Eier verrühren. Die Zitronenfüllung auf dem vorgebackenen Teigboden verteilen und bei 160°C im Backofen 40 Minuten weiterbacken.

Für die Baiserhaube das Eiweiß mit einer Prise Salz mit einem Handrührgerät steig schlagen, anschließend den Puderzucker in 2 Portionen unterrühren. Die Baisermasse mit einem Löffel Klecksweise auf der fertig gebackenen Tarte verteilen und unter dem Backofengrill kurz goldbraun bräunen.


Die säuerliche Füllung ist der perfekte Gegenspieler zu dem süßen, knackigen Baiser. Für mich ist die Tarte ein echtes Sommerhighlight, weil sie so frisch und fein schmeckt.

Ich wünsche euch ein wunderbares Sommerwochenende!

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Die LISA Küchenflüsterin über die süßen Seiten des Lebens ;-)

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